Vereinigte Staaten :
Unbegründete Angst vor Stagnation

Patrick Welter
Ein Kommentar von Patrick Welter
Lesezeit: 3 Min.
Der frühere Finanzminister Lawrence Summers sieht schwarz für die amerikanische Wirtschaft
Prominente amerikanische Ökonomen warnen gerade vor einer langen wirtschaftlichen Stagnation. Dagegen gibt es sehr gute Argumente.

Nach dem Höhepunkt der Finanzkrise im Herbst 2008 hatte die amerikanische Wirtschaft die Rezession schon im folgenden Sommer überwunden. Seither blieb das Wachstum mit einem Tempo von durchschnittlich etwa 2 Prozent aber gering. Für eine wachsende Bevölkerung ist das nicht viel, erst recht nicht, wenn man es mit den Wachstumsraten seit den achtziger Jahren vergleicht. Immerhin hat die Wirtschaftsleistung je Kopf das Vorkrisenniveau überschritten. Doch ein halbes Jahrzehnt nach der Finanzkrise laborieren die Vereinigten Staaten noch immer an den Folgen.

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