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Vereinigte Staaten : Einkaufsmanagerindex deutet weiter auf Expansion

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Der an den Finanzmärkten vielbeachtete Einkaufsmanagerindex im Verarbeitenden Gewerbe der Vereinigten Staaten ist im Februar erwartungsgemäß leicht gefallen. Der Indikator zeigt aber weiterhin eine kräftige Expansion an.

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          Der an den Finanzmärkten vielbeachtete Einkaufsmanagerindex im Verarbeitenden Gewerbe der Vereinigten Staaten ist im Februar erwartungsgemäß leicht gefallen.

          Nach Angaben des Institute for Supply Management (ISM) vom Montag verringerte er sich auf einen Stand von 61,4 Punkten. Von vwd befragte Ökonomen hatten im Mittel ihrer Prognosen einen Rückgang auf 62,0 vorhergesagt, nachdem im Januar ein Stand von 63,6 verzeichnet worden war.

          Steigende Beschäftigung

          Der Indikator zeigt aber nach Einschätzung der Volkswirte der Commerzbank weiterhin eine kräftige Expansion an. Der Index für den Auftragseingang verringerte sich zwar laut ISM auf 66,4 (Vormonat: 71,1). Der Subindex für die Produktion wurde mit 63,9 (71,1) angegeben. Die Beschäftigungskomponente stieg dem ISM zufolge jedoch auf 56,3 (52,9), den höchsten Stand seit Dezember 1987. Für die Auslieferungen wurden 62,1 (60,4) gemeldet, der Index für die Lagerbestände wies einen Stand von 49,4 (48,9) auf.

          Ein Stand des ISM-Index von über 50 signalisiert eine Expansion des Verarbeitenden Gewerbes in den Vereinigten Staaten, ein Niveau unterhalb dieser Marke weist auf eine Kontraktion hin. Gleichzeitig betonte das ISM, daß ein Indexstand von mehr als 42,9 über einen längeren Zeitraum hinweg noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) signalisiere.

          Daten lassen auf steigendes Wirtschaftswachstum schließen

          Die bisherige Korrelation zwischen dem ISM-Index und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung lasse angesichts eines durchschnittlichen Indexstand von 62,5 in den Monaten Januar und Februar auf eine Zunahme des realen BIP um 7,2 Prozent schließen. Sollte sich der Indexstand des aktuellen Monats als Durchschnittswert für das gesamte laufende Jahr erweisen, sei mit einem Plus der Wirtschaftsleistung von 6,8 Prozent zu rechnen.

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