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Oberster Verbraucherschützer : „Lufthansa hat sich entschieden, Recht zu brechen“

An vielen Fronten unterwegs: Verbraucherschützer Klaus Müller Bild: dpa

Klaus Müller kam im Jahr der Corona-Pandemie nicht zur Ruhe. Deutschlands oberster Verbraucherschützer spricht im Interview über die Abschaffung der Vorauskasse, den Ärger mit VW und Rettungsschirme.

          6 Min.

          Herr Müller, wir blicken auf ein lausiges Corona-Jahr zurück. Was hat Sie als Deutschlands oberster Verbraucherschützer am meisten aufgeregt?

          Corinna Budras

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Marcus Jung

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das war die Erfahrung von Hunderttausenden und wahrscheinlich inzwischen sogar Millionen deutschen Verbraucherinnen und Verbrauchern rund um das schönste Ereignis des Jahres, nämlich den Urlaub. Die Beschränkung war es ja nicht allein. Viele Verbraucher wurden außerdem von der Reisebranche auch noch schlecht behandelt. Zuerst haben sich die Unternehmen auf den Zwangsgutschein kapriziert, das haben die Europäische Kommission und wir, die Verbraucherzentralen, verhindert. Doch noch immer fühlen sich viele Verbraucher schlecht informiert und müssen ihrem Geld hinterherrennen. Eine Zeitlang wurden sie auch von der Politik alleingelassen.

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