https://www.faz.net/-gqe-74x13

Vatikan : Papas neues Mobil

  • Aktualisiert am

Ob der Vatikan für das Dienstfahrzeug etwas zahlt, verrät Daimler nicht. Bild: dpa

Der Papst fährt weiter Benz: Daimler-Chef Dieter Zetsche hat ihm in Rom das neue „Papamobil“ übergeben. Ein Elektroauto wurde es entgegen Gerüchten nicht.

          1 Min.

          Solche Dienstreisen sind noch echte Vergnügungsreisen: Dieter Zetsche, Vorstandschef von Daimler, reiste am vergangenen Freitag nach Rom, um Papst Benedikt XVI. ein neues Papamobil zu übergeben. Seit 80 Jahren fahre der Papst Mercedes, meldet Daimler stolz, 1930 habe man Pius XI. eine Nürburg 460 Pullman-Limousine geliefert. Das Wort „Papamobil“ gebe es seit den 80er Jahren, als Papst Johannes Paul II. in einer umgebauten G-Klasse auf den Petersplatz rollte.

          Josef Ratzinger, der selbst keinen Führerschein hat, wird in einer M-Klasse gefahren, Farbe: „Diamantweiß“, Kennzeichen: SCV 1, für die Nummer eins im „Status Civitatis Vaticanae“, im Staat der Vatikanstadt. Ein Elektroauto wurde es entgegen Gerüchten nicht, aber viele Details werden schon aus Sicherheitsgründen nicht veröffentlicht.

          Unter der gläsernen Kuppel der Thron.

          Klar ist, das Auto hat eine Ausstattung, die kein gewöhnliches Autohaus liefert: einen Thron mit dem gestickten Wappen des Papstes und eine gläserne Kuppel, die laut Daimler dieses Mal länger ausgefallen ist. Das beschere dem Papst ein „verbessertes Raumangebot und einen komfortableren Einstieg“.

          Der „Innenhimmel“ sei großflächig beleuchtet, der Blick auf den echten Himmel jetzt breiter. Der Preis des Gefährts, an dem Mercedes neun Monate arbeitete, ist geheim, er wird geschätzt auf bis zu 400.000 Euro.

          Weitere Themen

          Märklin zieht Modellbahn aus der Kellerecke

          Spielwaren : Märklin zieht Modellbahn aus der Kellerecke

          Schön, romantisch, aber irgendwie gestrig - so wurde Modellbahnen lange gesehen. Der Märklin-Chef sieht nun eine Wende geschafft: Er verkauft mehr Lokomotiven - und die Kunden werden jünger.

          Platz da, Boomer! Video-Seite öffnen

          F.A.Z. Woche : Platz da, Boomer!

          Keine Generation hat in Deutschland so viel Macht wie die der Babyboomer. Doch bald gehen sie in Rente. Wie verändert sich dann unser Arbeitsmarkt?

          Der Dollar bleibt der Matador

          Ankerwährung der Welt : Der Dollar bleibt der Matador

          Weder der Euro noch der Renminbi konnten bislang ernsthaft mit der internationalen Leitwährung konkurrieren. Der Euroraum musste erst durch eine Krise hindurch, Chinas Finanzmärkte sind noch nicht so bedeutend wie die amerikanischen.

          Topmeldungen

          Borussia Dortmund : Das Problem hinter dem Haaland-Hype

          Alle reden vor dem Spiel gegen Köln von Erling Haaland. Ohne den Hype um ihn würde der BVB wieder festhängen im Stimmungstief. Denn richtig rund läuft es eigentlich nicht. Die Suche nach Lösungen ist kompliziert.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.