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Amerikas Staatshaushalt : Weißes Haus sagt 1.000.000.000.000 Dollar Defizit voraus

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Schiebt die Wirtschaft mit vielen neuen Schulden an: Donald Trump Bild: EPA

Der amerikanische Staat nimmt deutlich weniger Geld ein, als er ausgibt. Ökonomen sehen das im aktuellen Umfeld kritisch.

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          Trotz der robusten Wirtschaftsentwicklung und niedrigen Arbeitslosigkeit gibt der amerikanische Staat deutlich mehr Geld aus, als er einnimmt. Das Haushaltsdefizit werde im laufenden Fiskaljahr eine Billion Dollar betragen, sagen die dafür zuständigen Fachleute des Weißen Hauses voraus, ausgeschrieben als Zahl sind das 1.000.000.000.000 Dollar.

          Dass die Ausgaben des amerikanischen Staates die Einnahmen übertreffen, liegt an zwei Gründen: Die Regierung des Präsidenten Donald Trump brachte umfangreiche Steuersenkungen auf den Weg. Zudem erhöhte sie die Ausgaben für das Militär deutlich – aber auch für andere Bereiche.

          Ökonomen sehen das Haushaltsdefizit eher skeptisch. Sie sorgen sich zwar (meist) nicht darum, dass die Vereinigten Staaten sich überschulden könnten. Allerdings raten sie zu höheren öffentlichen Defiziten vor allem in Zeiten, in denen sich die Wirtschaft schwach entwickelt und die Arbeitslosigkeit hoch ist – um solche Perioden schneller zu überwinden.

          In so einer Situation befindet sich die amerikanische Wirtschaft derzeit jedoch nicht. Schon während der Amtsübernahme Trumps befand sich die größte Volkswirtschaft der Welt in einem andauernden Aufschwung.

          Die neue Schätzung der Budgetfachleute des Weißen Hauses passt wiederum zu den gerade veröffentlichten Zahlen des amerikanischen Finanzministeriums. Im aktuellen Haushaltsjahr beträgt das Haushaltsdefizit bislang ungefähr 750 Milliarden Dollar (bis Ende Juni), teilte die Behörde in Washington unlängst mit. Das Defizit hat sich damit um 23 Prozent vergrößert gegenüber derselben Zeit des vergangenen Jahres. Das Haushaltsjahr geht in den Vereinigten Staaten vom 1. Oktober bis zum 30. September.

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