https://www.faz.net/-gqe-9xzt3

Zwangsproduktion angeordnet : Trump sucht 100.000 Beatmungsgeräte

Donald Trump am 25. März 2020. Bild: AP

Die Vereinigten Staaten versuchen mit aller Macht, den dramatischen Mangel an Beatmungsgeräten zu bekämpfen. Die Regierung könnte Waren beschlagnahmen und Unternehmen zur Produktion bestimmter Güter zwingen.

          3 Min.

          Die Vereinigten Staaten versuchen mit aller Macht, den dramatischen Mangel an Beatmungsgeräten zu bekämpfen. Die Pandemie breitet sich in den Vereinigten Staaten in rasender Geschwindigkeit aus mit knapp 125 000 registrierten Fällen und, Stand Samstag, mehr als 2000 Toten. Präsident Donald Trump versucht nach eigenen Angaben, binnen der nächsten 100 Tage 100 000 zusätzliche Beatmungsgeräte zu beschaffen, entweder durch Zukauf aus anderen Ländern oder durch zusätzliche Produktion. Details für den ambitionierten Plan blieb er schuldig. 100 000 Geräte entsprechen Trump zufolge dem Dreifachen der amerikanischen Jahresproduktion.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Mit der Ankündigung reagierte der Präsident auf zum Teil verzweifelte Hilferufe von Bürgermeistern und Gouverneuren aus dem ganzen Land, die einen Mangel bei allen wichtigen Materialien beklagen: Gesichtsmasken, Schutzkleidung und Beatmungsgeräte. Selbst Tests sind immer noch knapp: Der Gouverneur von Nevada sagte am Freitag, sein Bundesstaat habe noch keine Testkits von den Bundesbehörden bekommen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Verurteilter Vergewaltiger : Wer ist der Verdächtige im Fall Maddie?

          Christian B. stammt aus Würzburg und verbüßt gerade eine Haftstrafe in Kiel. Aus Gerichtsberichten lässt sich das Leben eines Mannes nachzeichnen, der immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt geriet – und durch brutale Taten auffiel.
          Keir Starmer, Vorsitzender der Labour-Partei, spricht vor seinem Haus mit Journalisten.

          Labour-Chef teilt aus : Frontalangriff auf Boris Johnson

          In der nationalen Krise scheute sich die britische Opposition lange davor, zu viel Kritik am Premierminister zu üben. Doch jetzt holt Labour-Chef Keir Starmer den Säbel raus.
          Betrachtet man Pornographie als eine Droge, handelt es sich um eine, die so leicht verfügbar ist wie nie zuvor. (Symbolbild)

          Porno-Sucht : Den Sex zu zweit muss er erst lernen

          Martin Beck war sein halbes Leben lang süchtig nach Pornos. Jetzt will er widerstehen. Und sucht nach dem richtigen Umgang mit Ecken des Internets, aus denen er sich eigentlich fernhalten will.