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Regulierung von Youtube & Co : Urheber sollen im Netz besser geschützt werden

Plattformen haften künftig für die Urheberrechtsverletzung ihrer Nutzer. Bild: Reuters

Die Bundesregierung setzt die umstrittene Urheberrechtsreform in deutsches Recht um - und weicht dabei von den europäischen Vorgaben ab. Was bedeutet das für die Nutzer?

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          Internetplattformen wie Youtube und Facebook sollen bald für die Inhalte auf ihren Seiten haften. Warum das?

          Lange Zeit war das Internet ein Ort, an dem fast alles möglich war. Auf Plattformen wie Youtube haben sich viele Nutzer kreativ betätigt, aber auch viele Videos illegal hochgeladen und damit die Rechte der Urheber verletzt. Die Europäische Union wollte die Plattformen stärker in die Haftung nehmen und hat deshalb vor zwei Jahren eine Reform des Urheberrechts beschlossen. Artikel 17 der Richtlinie sieht vor, dass die Plattformen Vorkehrungen treffen müssen, um unerlaubte Uploads zu verhindern. Die Sorge, dass dies nur mit Hilfe der berüchtigten „Uploadfilter“ gelingt, trieb viele Internetnutzer auf die Straße. Die Richtlinie muss nun von den EU-Staaten in nationales Recht umgesetzt werden. Die Bundesregierung hat am Mittwoch nach langen Diskussionen einen Gesetzesentwurf beschlossen, die erste Hürde ist also geschafft.

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