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Interview mit ZF und LBBW : „Biden investiert zehnmal mehr als Europa“

LBBW-Chef Rainer Neske (links) und ZF- Chef Wolf-Henning Scheider posieren Ende August in der LBBW-Zentrale in Stuttgart für ein Foto. Bild: Verena Müller

Der Klimaschutz verlangt Industrie und Finanzsektor einiges ab. Die Chefs von ZF Friedrichshafen und LBBW fordern deshalb mehr Industriepolitik – und sprechen über den Fabrikwiederaufbau in Ahrweiler und Fridays-for-Future-Diskussionen am Küchentisch.

          8 Min.

          Die Klimakrise ist durch die Flutkata­strophe sehr greifbar geworden. Ein ZF-Werk in Ahrweiler wurde überflutet. Was hat das bei ZF ausgelöst?

          Susanne Preuß
          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.
          Gustav Theile
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Scheider: Ich glaube, unsere Belegschaft hat – auch davor schon – klar verstanden, dass wir die richtigen Maßnahmen für den Klimaschutz umsetzen müssen. ZF will bis 2040 CO2-neutral werden, zehn Jahre früher, als es das Pariser Klimaschutzabkommen vorsieht. Das ist höchst anspruchsvoll. Wir sehen das aber als eine Verpflichtung und unsere Mitarbeiter genauso. Klimaschutz motiviert unsere Mitarbeiter.

          Wie ist denn Ihre Lage in Ahrweiler?

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