https://www.faz.net/-gqe-9sfjy

Bedrohung durch neue Technik : Zerstören 3-D-Drucker den internationalen Handel?

Dank 3D-Technik sind Hörgeräte nicht nur besser, sondern auch billiger geworden. Bild: dpa

Automatisierungen wie der 3-D-Druck bedrohen den Welthandel: Denn wer seine Entwürfe vor Ort ausdrucken kann, muss sie nicht mehr einführen. Hörgeräte helfen, eine der großen Kontroverse über die Zukunft der Weltwirtschaft zu lösen.

          2 Min.

          Die wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten von Bangladesch, China, Vietnam und anderen einst bitterarmen Ländern wurden möglich, weil ihre Industrien Teile globaler Produktionsketten sind. Mehr als 50 Prozent des Welthandels entstehen laut Weltbank durch Vorprodukte, die über Grenzen hinweg geliefert werden. Könnten Automatisierung und speziell 3d-Drucker diese Entwicklungserfolge in Zukunft unmöglich machen?

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Der Gedanke liegt zumindest nahe. Wer seine digitalen Entwürfe für Produkte auf 3D-Printern dort ausdrucken kann, wo sie gebraucht werden, muss sie nicht mehr einführen. Eine Studie der ING-Bank bestätigt die schlimmsten Befürchtungen. Sie meldet, bis 2040 könnte 40 Prozent des Handels verschwinden.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Ganz schön neblig: Der Covid-19-Impfstoff muss in Spezialkühlschränken aufbewahrt werden bei mehr als eisigen Temperaturen.

          Corona-Impfung : Was man über mögliche Nebenwirkungen weiß

          In Deutschland wird gegen Covid-19 geimpft. Die Impfstoffe sind neu und vielen nicht geheuer, sie fürchten gar Langzeitfolgen. Dabei ist über unerwünschte Begleiterscheinungen der Spritze schon viel bekannt.
          Rechte Hand: NRW-Staatskanzleichef Nathanael Liminiski

          Nathanael Liminski : Der Mann hinter Laschet

          Er organisierte den Aufstieg seines Chefs erst zum Ministerpräsidenten in NRW und jetzt zum neuen CDU-Vorsitzenden. Als Staatskanzleichef und Mastermind ist Nathanael Liminski für Armin Laschet unersetzlich. Ein Porträt.