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„Zeiten werden rauer“ : Rösler dämpft Konjunktur-Erwartungen

  • Aktualisiert am

„Krisen sollte man nicht herbeireden“: Wirtschaftsminister Philipp Rösler Bild: dpa

Das Wirtschaftsministerium wird Mitte Januar seine neue Prognose für den Jahreswirtschaftsbericht der Regierung vorstellen. Philipp Rösler dämpft schon jetzt die Erwartungen. Er erwarte rauere Zeiten.

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          Wirtschaftsminister Philipp Rösler hat die Konjunkturerwartungen für das nächste Jahr gedämpft. „Die Zeiten werden rauer“, sagte Rösler der „Passauer Neuen Presse“ (Donnerstagsausgabe) laut Vorabbericht. Die Konjunktur werde sich 2013 abschwächen. Die Unruhe in der Eurozone führe zu Verunsicherung bei den Unternehmen und dämpfe die Investitionen. „Aber Krisen sollte man nicht herbeireden“, fügte der FDP-Vorsitzende hinzu. Generell stehe die deutsche Wirtschaft robust da. Die aktuelle Prognose der Regierung belaufe sich auf ein Prozent Wachstum für 2013.

          Das Wirtschaftsministerium wird Mitte Januar seine neue Prognose für den Jahreswirtschaftsbericht der Regierung vorstellen. Erst im Oktober hatte das Ministerium seine Erwartungen für 2013 von 1,6 auf 1,0 Prozent gesenkt. Die Bundesbank rechnet inzwischen nur noch mit einem Plus von 0,4 Prozent. Angesichts der Konjunkturdelle im Winter bereitet auch die Regierung eine abermalige Senkung vor. „Es wird aus heutiger Sicht einen Revisionsbedarf nach unten geben“, hatte Bernhard Heitzer, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, vor kurzem in einem Reuters-Interview erklärt.

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