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Elektroauto-Batterien : Wohl weitere Schwierigkeiten für Tesla

  • Aktualisiert am

Teslas „Model 3“ erreichte sein Produktionsziel im letzten Quartal nicht. Bild: Reuters

Teslas Batterieproduktion in der Wüste Nevadas ist nicht schnell genug – so weit, so bekannt. Doch jetzt gibt es neue Vorwürfe aktueller Mitarbeiter.

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          Auf dem Papier ist die Sache mit der Batteriefabrik des amerikanischen Elektroautoherstellers Tesla einfach. Um das angestrebte Fahrzeugvolumen von 500.000 Neuwagen im laufenden Jahr zu erreichen, brauche das Unternehmen eine eigene Produktionsstätte für Autoakkus, heißt es auf der Internetseite des Unternehmens. Die Fabrik entsteht derzeit schrittweise in der Wüste Nevadas. Sie werde „genügend Batterien liefern, um die prognostizierte Nachfrage nach Tesla-Autos zu unterstützen“, gibt sich das Unternehmen zuversichtlich.

          Allerdings scheint es innerhalb der Batteriefertigung derzeit Schwierigkeiten zu geben, was sich auf die Produktion des „Model 3“ auswirkt, mit dem Tesla in den Massenmarkt vorstoßen will. Wie der amerikanische Fernsehsender CNBC in der Nacht zu Freitag berichtete, soll die Produktion in Nevada nicht rund laufen. Quelle für den Bericht sind Schilderungen aktueller und ehemaliger Mitarbeiter. Ihnen zufolge mussten Mitte Dezember noch immer Batterien per Hand gefertigt werden, und unerfahrene Kollegen sorgten dafür, dass sich die Qualitätskontrolle verzögere. Zudem könnten einige der schon gefertigten Batterien fehlerhaft sein, was der schwerste Vorwurf ist.

          Der Tesla-Vorstandsvorsitzende Elon Musk hatte im Herbst berichtet, dass es eine große Herausforderung für sein Unternehmen sei, das Model 3 zu fertigen. Erst Anfang des Monats teilte Tesla dann mit, dass es seine hochgesteckten Produktionsziele für das Model 3 im abgelaufenen Quartal nicht erreicht habe.

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