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Besuch in Stihl-Fabrik : Woher die Kettensägen kommen

  • -Aktualisiert am

Richtige Handarbeit: Ein Mitarbeiter montiert eine Kettensäge. Bild: Verena Müller

Keine blutrünstigen Killer, nur schwäbelnde Mitarbeiter mit einer Leidenschaft für Kettensägen: In Waiblingen bei Stuttgart fertigt das Familienunternehmen Stihl Kettensägen, die schneller beschleunigen als jedes Auto.

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          Ein leichter Ölgeruch liegt in der Luft. An den Bändern stehen Mitarbeiter und schrauben, drücken, kleben. Schritt für Schritt wird während der Fahrt über das Band aus einem kleinen undefinierbaren Stück mit Löchern und Ausbuchtungen eine Kettensäge.

          Gustav Theile
          Wirtschaftskorrespondent in Stuttgart.

          Hier in einer Fabrik in Waiblingen, einem zivilisierten Vorort von Stuttgart, arbeiten zivilisierte Mitarbeiter, die Produkte herstellen, die im Bewusstsein vieler Bürger wohl für den Verlust jeglicher Zivilisation stehen. Zumindest gehören Kettensägen-Killer seit dem texanischen Kettensägenmassaker zur Filmgeschichte. Blutrünstig geht es in Waiblingen aber nicht zu, hier sind nur lauter Arbeiter, übrigens fast alles Männer, nicht wenige mit Migrationshintergrund, die schwäbeln – und doch ganz zufrieden wirken mit ihrer Arbeit.

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