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Wirtschaftsflaute : Siemens weitet Kurzarbeit aus

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Gehört seit über 30 Jahren zu Siemens: der Lampenhersteller Osram Bild: AFP

Der Mischkonzern drosselt seine Produktion noch weiter. Statt derzeit 4600 werden bis April 7400 Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Neben Werken in Cham, Amberg und Neustadt an der Saale sind vor allem Standorte der Lichttechnik-Tochter Osram betroffen.

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          Siemens drosselt angesichts der Wirtschaftsflaute seine Produktion noch weiter. Statt derzeit 4.600 würden bis April 7.400 der insgesamt 131.000 heimischen Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Neben Werken in Cham, Amberg und Neustadt an der Saale seien vor allem Standorte der Lichttechnik-Tochter Osram betroffen.

          Ziel sei es, Arbeitsplätze zu erhalten. Siemens nutze neben Kurzarbeit auch Maßnahmen wie Arbeitszeitverkürzung, den Abbau von Überstundenkonten oder Versetzungen zwischen unterschiedlich ausgelasteten Werken zur Beschäftigungssicherung. Eine weitere Ausdehnung der Kurzarbeit hänge von der Nachfrage nach den Produkten des Konzerns ab.

          Siemens hatte den Angaben zufolge bereits auf der Hauptversammlung im Januar angekündigt, dass es bei den „kurzzyklischen Märkten“ von Osram und der Industrieautomatisierung sowie bei Ausrüstungen für den Maschinenbau zu deutlichen Absatzrückgängen gekommen sei. An drei der rund 100 deutschen Siemens-Standorte sei daher schon im Januar kürzer gearbeitet worden.

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