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Von Homeoffice bis Lieferkette : Keine Corona-Schonzeit für die Unternehmen

Wie viel Verantwortung tragen deutsche Unternehmen für die Zustände in Zulieferbetrieben, wie hier in Bangladesh? Bild: AFP

Die Regierung stützt Betriebe mit Milliarden. Sie überträgt ihnen aber auch immer mehr Verantwortung – und macht ihnen mit Vorgaben das Leben schwer.

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          Recht auf Homeoffice, Unternehmensstrafrecht, Haftung für Verfehlungen bei Zulieferern in aller Welt – trotz Corona-Krise treiben viele Ministerien unbeirrt ihre alten Lieblingsprojekte voran und machen damit Unternehmen das Wirtschaften schwerer und teurer. Die Hoffnung auf Entlastungen etwa durch eine Steuerreform oder auch nur auf stabile Sozialabgaben waren angesichts stark steigener öffentlicher Ausgaben ohnehin schon geschwunden. Der immer dicker werdende Katalog neuer Regulierungspläne kommt nun aber noch hinzu.

          Corinna Budras

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Dietrich Creutzburg

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Manfred Schäfers

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          „Was soll der Bürokratie-Tsunami?“, fragt Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer beim Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie, stellvertretend für viele betroffene Unternehmen. „Mitten in einer Pandemie mit dramatischen wirtschaftlichen Folgen kommt der Gesetzgeber mit einer sinnlosen Regelungsflut um die Ecke.“ Leidtragende seien vor allem Mittelständler, „die sich jeden Tag aufs Neue fragen, wie sie die Corona-Krise überstehen sollen“.

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