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Wirtschaftsprüfer unter Druck : „Die Dynamik ist brachial“

Nach dem Wirecard-Skandal weht der Wind der Veränderung durch die Prüfungsbranche. Bild: Frank Röth

Der Fall Wirecard hat die Wirtschaftsprüfer in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Die massive Kritik am System wird Folgen haben für die Branche, die Aufsicht der Prüfer und für die gute Unternehmensführung.

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          Die Wirtschaftsprüfer stehen unter hohem Druck. „Die Dynamik nach Wirecard für die ganze Branche ist brachial“, stellt Christoph Regierer fest. Regierer leitet das Wirtschaftsprüfungsunternehmen Mazars Deutschland. Am stärksten lastet der Druck derzeit natürlich auf EY, wo um die hundert Mitarbeiter versuchen, die Vorgänge um den Betrug bei dem Finanzdienstleister Wirecard aufzuklären. „Aber den Reputationsschaden hat mal wieder die ganze Branche“, sagt Gerhard Ziegler, Präsident der Wirtschaftsprüferkammer.

          Georg Giersberg

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Der Betriebswirt“.

          Der Schaden reicht von sachlicher Kritik am System und der Arbeit der Prüfer bis zu unflätigen Bemerkungen und Drohungen in den sozialen Netzwerken. Für Regierer kommt da eine mangelnde öffentliche Wertschätzung der Branche zum Ausdruck, die „in jedem Jahr 40.000 Prüfungen von Jahresabschlüssen mit einer wichtigen Prophylaxe- und Ordnungsfunktion beanstandungsfrei durchführt“, wie Ziegler betont.

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