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Deutscher Zahlungsabwickler : Wirecard wird zum Kriminalfall

Was wird nun aus Markus Braun? Bild: Picture-Alliance

Die Unternehmensführung um den schillernden Vorstandschef Markus Braun hat an diesem „schwarzen Donnerstag“ den letzten Rest an Vertrauen verspielt: Alles bisher Gesagte scheint damit hinfällig.

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          Das hat die Deutsche Börse in ihrer langen Geschichte noch nicht erlebt. Am Tag seiner Bilanzvorlage muss der Dax-Konzern Wirecard mit dem Geschäftsbericht passen, weil ihm die Wirtschaftsprüfer das Testat verweigern – und stellt stattdessen „Strafanzeige gegen unbekannt“. Das Unternehmen sehe sich als mögliches Opfer eines „gigantischen Betrugs“, heißt es nebulös.

          Betrogen fühlen sich jetzt vor allem die vielen Wirecard-Aktionäre, denn die zuvor schon arg gebeutelte Aktie erlebte ein Kursdebakel historischen Ausmaßes: Innerhalb weniger Minuten brach der Kurs um mehr als zwei Drittel ein, mit zwischenzeitlich rund 35 Euro kostete die Aktie nur noch so viel wie im Juni 2016.

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