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Wirecard-Chef im Gespräch : „Wir machen das Bezahlen unsichtbar“

Goldene Zeiten: Für Wirecard-Chef Markus Braun hat sich das Vertrauen der Börsianer finanziell gelohnt – sein Aktienanteil ist heute 1,5 Milliarden Euro wert. Bild: Gierke, Dominik

Bargeld und Kreditkarten waren gestern – Wirecard digitalisiert Zahlungsprozesse. Der rasante Aufstieg führt die Bayern nun sogar in den Dax.

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          Wenn Markus Braun darüber spricht, wie Menschen in naher Zukunft ihre Einkäufe bezahlen oder Restaurantrechnungen begleichen, spielen Bargeld und Girokarten keine Rolle mehr. Stattdessen schwärmt er von elektronischen und digitalen Zahlungslösungen per App, Smartwatch oder Fingerabdruck und Iris-Erkennung. „Wir wollen das Bezahlen unsichtbar machen“, sagt Braun, der Vorstandsvorsitzende der Wirecard AG, im Gespräch mit der F.A.Z.

          Franz Nestler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

          Man glaubt es Braun aufs Wort. Bisher ist es seinem 1999 gegründeten Zahlungsdienstleister jedenfalls selbst recht gut gelungen, für eine breite Öffentlichkeit unsichtbar zu bleiben. Doch das wird sich in den kommenden Tagen ändern, wenn die Deutsche Börse am 5. September darüber entscheidet, den Emporkömmling Wirecard statt der altehrwürdigen Commerzbank in die erste Reihe der deutschen Aktienwerte aufzunehmen. Braun gibt sich betont gelassen, der Stichtag sei unwichtig: „Eine Dax-Notierung ändert für uns operativ gar nichts. Sie erhöht die Sichtbarkeit von Wirecard, auch wenn unser Geschäft B2B-lastig ist.“

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