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Windenergie : „Wir müssten doppelt so schnell ausbauen“

Schwerstarbeit: Montage des Rotorblatts einer Windkraftanlage mithilfe eines Lastkrans Bild: Paul Langrock/Laif

Sieben Jahre dauere es bis ein Windrad in Deutschland gebaut werden könne. Um nicht auf „Gedeih und Verderb von deutschen Landräten“ abhängig zu sein, will der Projektentwickler Juwi jetzt den Auslandsanteil seiner Geschäfte erhöhen.

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          Sein Unternehmen baut in Aus­tralien und Ägypten Windräder, um Minen mit Strom zu versorgen. In Japan hat es einen ausrangierten Golfplatz mit Solarzellen übersät, ebenfalls um Strom zu produzieren. Selbst auf der Pazifikinsel Palau errichtet Juwi gerade einen Solarpark samt Batteriesystem, dessen Strom in das öffentliche Netz eingespeist werden soll.

          Bernd Freytag
          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Mainz.

          Für 1,4 Milliarden Euro hat der rheinhessische Projektentwickler in den vergangen zwei Jahren Windräder und Solarparks geplant und gebaut, in vielen Ecken der Welt. „Aber nirgendwo“, sagt Carsten Bovenschen, „dauert die Genehmigung so lange wie in Deutschland.“

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