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Peter Wesjohann von Wiesenhof : „Das Bio-Huhn ist nicht besser für die CO2-Bilanz“

Wie stark schadet dieses Huhn dem Klima? Bild: dpa

Der Chef des größten deutschen Lieferanten von Hähnchenfleisch spricht im Interview über die CO2-Bilanz der Massentierhaltung, Buletten aus Erbsenbrei und die Verträglichkeit der schlachtenden Lebensmittelindustrie mit dem Christentum.

          7 Min.

          Herr Wesjohann, Ihre Firma Wiesenhof ist der größte Hähnchenfleischlieferant der Republik. Was sagen Sie zu dem Vorwurf, die Massentierhaltung sei einer der Hauptverantwortlichen für die Erderwärmung?

          Sebastian Balzter
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Zurzeit ist es so: Wenn man von anderen Fleischsorten auf Geflügel umstellt, spart man schon einmal ordentlich CO2. Dazu kommt: Die Weltbevölkerung wird in den kommenden Jahren rasant wachsen. Wir werden sie nicht mit einem einzigen Protein ernähren können, sondern mit einem Mix aus tierischen, pflanzlichen und vielleicht auch im Labor erzeugten Proteinen. Ich meine, das kann alles nebeneinander existieren; ich werde da kein Protein verurteilen.

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