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Wien in der Krise : „Ich habe nicht gewusst, dass ich so viele Freunde habe“

Kunden sitzen mit Abstand voneinander im Café Landtmann. Bild: dpa

Kaffeehäuser, Restaurants und Heurigenbetriebe sind in Wien nur spärlich besetzt. Viele kämpfen ums Überleben – und erzählen, wie sie sich durchschlagen.

          4 Min.

          Im Landtmann ist am Freitag wenig los. Nur wenige Gäste lassen sich in dem traditionsreichen Kaffeehaus an der Ringstrasse in der Wiener Innenstadt anlässlich der Öffnung nach zwei Monaten coronabedingter Sperre blicken. Verpflichtende Abstandsregeln sind ein Grund dafür. Das triste Regenwetter trägt auch dazu bei. Schließlich sind Gastgärten zu.

          Michaela Seiser

          Wirtschaftskorrespondentin für Österreich und Ungarn mit Sitz in Wien.

          Seniorchefin Anita Querfeld begrüßt die ankommenden mit Mundschutz maskierten Besucher persönlich. Das sonst so großzügig bestückte Kuchen- und Tortenbüffet ist auf die neuen Verhältnisse zugeschnitten. „Uns fehlen 45 Prozent der Sitzplätze“, sagt Frau Querfeld.

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