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E-Roller ja, aber wo – Gehsteig oder Radweg? Bild: Paul Langrock/Zenit/laif

Elektroroller-Anbieter : Der Wettlauf um deutsche Straßen beginnt

In Wien sind sie seit dem vergangenen Herbst erlaubt, nun sollen Elektroroller auch bald in deutschen Städten fahren. Die ersten Anbieter der Mietroller bringen sich schon in Stellung.

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          Sie sind kinderleicht zu fahren, und man fühlt sich mit ihnen auch wie ein Kind, nur schneller. Elektroroller wecken den Knaben im Manne, das kleine Mädchen in der Frau. Mit großem Spaß und einem Anflug von Geschwindigkeitsrausch surrt man dahin, umkurvt elegant kleine Hindernisse und kommt, anders als beim Radfahren, unverschwitzt und mit vollem Atem am Ziel an.

          Christian Geinitz

          Wirtschaftskorrespondent für Österreich, Ostmittel- und Südosteuropa und Türkei mit Sitz in Wien.

          Tim Niendorf

          E-Scooter sind weltweit im Kommen. Auch in Deutschland sollen sie bald fahren. Im Februar hat Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) eine entsprechende Verordnung unterschrieben. Roller mit einer Geschwindigkeit von 6 bis 12 Kilometern in der Stunde dürfen demnach schon von Zwölfjährigen benutzt werden und sollen auf Gehwegen fahren, Roller mit 12 bis 20 Kilometern in der Stunde sollen auf Radwegen fahren. Um sie zu benutzten, muss man mindestens 14 Jahre alt sein. Ist kein Radweg vorhanden, können die Fahrer auf die Fahrbahn ausweichen; eine Helmpflicht ist nicht vorgesehen. Nun fehlt nur noch die Zustimmung der EU-Kommission und des Bundesrats. Schon im Frühjahr sollen die Regeln in Kraft treten. Das Rennen der Anbieter hat schon begonnen. Wer aber wird sich durchsetzen?

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