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Thermische Desinfektion : Ein Mittel gegen den Masken-Mangel

Medizinisches Personal ist in diesen Zeiten besonders auf ausreichend Schutzausrüstung angewiesen. Gegen den Mangel an Masken will ein Team nun vorgehen. Bild: Frank Röth

Medizinische Schutzmasken sind derzeit knapp. Einige Kliniken bereiten sie deshalb auf – mit aufwendigen Verfahren. In der Gesundheitsbranche gibt es deshalb Kritik.

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          Das medizinische Personal muss in Corona-Zeiten besonders geschützt sein. Doch Mund-Nasen-Schutzmasken der Standards FFP2 und FFP3, die in bestimmten Situationen im Krankenhaus getragen werden, sind knapp.

          Ilka Kopplin
          Wirtschaftskorrespondentin in München.

          Deshalb hatte der Krisenstab der Bundesregierung Anfang April Verfahren zur Wiederaufbereitung solcher Masken vorgestellt. „Es kann in Ausnahmefällen, wenn nicht ausreichend persönliche Schutzausrüstung vorhanden ist, in den Einrichtungen des Gesundheitswesens mit vorhandenen Mitteln kurzfristig umgesetzt werden, ohne das Schutzniveau zu senken“, hieß es von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Auch in Österreich sind Wiederaufbereitungsverfahren eingeführt. Nun haben einige Häuser, darunter Deutschlands größte private Klinik-Kette Helios und die diakonischen Agaplesion-Kliniken, eigene Methoden entwickelt und intern implementiert.

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