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Ersatzprodukte : So umweltfreundlich ist die Alternative zum Fleisch

Sieht (fast) aus wie das Original: der vegetarische Burger von Beyond Meat Bild: Andreas Pein

Immer mehr vegetarische und vegane Fleischalternativen kommen in den Handel und finden dort großen Absatz. Doch sind sie wirklich besser für das Klima und die Umwelt?

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          Wenn eine Metzger-Dynastie plötzlich vegetarische Produkte herstellt, dann geht schon einmal ein Raunen durch die Industrie. Denn seit jeher verteidigen die großen Fleischkonzerne ihr Geschäftsmodell, Vegetarier werden dabei skeptisch beäugt und Fleisch meist als Grundlage für eine solide Ernährung angepriesen. Als sich Godo Röben, Geschäftsführer der Rügenwalder Mühle, 2014 entschloss, neben Wurst und Fleisch auch vegetarische Produkte anzubieten, hielten das viele aus der Branche für eine Schnapsidee. Er hat es trotzdem versucht – heute erzielt die Rügenwalder Mühle fast ein Drittel ihres Umsatzes mit vegetarischem Fleisch.

          Stefanie Diemand

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Antonia Mannweiler

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Längst sind vegetarische oder vegane Fleischersatzprodukte auch im Handel angekommen. Dabei produzieren kleine Start-ups und Konzerne wie Wiesenhof oder Nestlé fleischloses Fleisch. So gut wie jeder Supermarkt verkauft Fleischalternativen aus Soja, Erbsen oder gar Insekten. Bei den Herstellern ist ein Wettkampf um den lukrativen Markt entstanden, denn die Produkte werden immer beliebter. Wie beliebt, zeigt der Discounter Lidl: Seit einigen Wochen verkauft dieser ein Burgerpatty des kalifornischen Nahrungsmittelkonzerns Beyond Meat. Der Burger war so beliebt, dass er binnen Minuten komplett ausverkauft war.

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