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Nach der Flutkatastrophe : Im telefonischen Nirgendwo

Blick auf zerstörte Häuser an der Ahr bei Marienthal. Bild: Lucas Bäuml

Funktionierende Handynetze sind in den Katastrophengebieten besonders wichtig, doch das Hochwasser hat viele Funkmasten zerstört. Wie sie jetzt schnell wieder hergestellt werden sollen.

          3 Min.

          Nicht nur Straßen hat das Wasser einfach weggespült. Auch die Telekommunikationsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz litt erheblich unter der Flutkatastrophe. Ob Festnetz, ob Mobilfunk – die in Bonn und Düsseldorf ansässigen Konzerne Deutsche Telekom und Vodafone sprachen von „großen Schäden“ und „völligen Zerstörungen“. Jetzt versucht man fieberhaft, den Wiederaufbau so schnell wie möglich zu bewerkstelligen – und dabei bieten auch Start-ups ihre Hilfe an.

          Rüdiger Köhn
          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.
          Thiemo Heeg
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Vodafone zufolge haben Techniker seit Donnerstag zahlreiche ausgefallene Mobilfunkstationen wieder aktivieren können. Aktuell sei in den Krisenregionen noch ein Sechstel der Stationen vom Netz, hieß es am Sonntag. Diese Standorte seien vom Hochwasser entweder stark beschädigt oder völlig zerstört worden. „Um dennoch zeitnah vielen Kunden das Netz zurückzubringen, haben wir bereits rund 200 funktionierende Stationen neu justiert und so deren Reichweite deutlich erhöht“, erläuterte das Unternehmen. Sie funkten jetzt auch in Gebiete, deren Stationen vom Hochwasser zerstört wurden, und lieferten dort eine LTE- und GSM-Basisversorgung. Damit sei der Anteil der Mobilfunkkunden ohne Netz rasch deutlich gesenkt worden.

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