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Kandidatur um Parteivorsitz : Ein Unternehmer will die SPD retten

Mitgründer und Vizepräsident des SPD-Wirtschaftsforums: Robert Maier Bild: dpa

Die gebeutelte Partei sucht Bewerber für ihre Spitze. Nun gibt es einen, der sich gegen einen Linksruck stellt. Und das ist nicht die einzige ungewöhnliche Eigenschaft des Kandidaten Robert Maier. Ein Porträt.

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          Das Bewerbungsverfahren zum SPD-Vorsitz läuft seit vier Wochen. Bisher hatten sich drei Bewerberpaare und einige Einzelkandidaten dafür gemeldet, die mindestens eines verbindet: Sie zählen nicht zur ersten Garde der Parteiprominenz. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, der seine Partei kurz nach der vergeigten Bundestagswahl 2017 noch einmal zu einem Erfolg auf Landesebene geführt hat, würde das Prominenzkriterium hingegen erfüllen. Allerdings hat Weil gerade ein weiteres Mal abgewinkt. „Ich gehe davon aus, dass ich nicht kandidieren werde“, teilte er am Montag mit.

          Dietrich Creutzburg
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Stattdessen tritt nun ein anderer an, der sich durchaus von den übrigen Bewerbern unterscheidet – wenn auch nicht in Sachen Bekanntheit: Er ist Unternehmer. Und er folgt gerade nicht dem Ziel, die traumatisierte Sozialdemokratie auf der Suche nach neuen Wählern stärker nach links zu rücken. Sein Name ist Robert Maier, er ist 39 Jahre alt, und politisch ist er bisher als Mitgründer und Vizepräsident des SPD-Wirtschaftsforums engagiert, einer Vereinigung sozialdemokratisch gesinnter Unternehmer.

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