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Mehr als nur Licht : Wie ein Mittelständler der Digitalisierung begegnet

  • -Aktualisiert am

Helle Innovation: Das Produktentwicklungsteam von Waldmann arbeitet an der vernetzten Leuchte. Bild: Waldmann

Leuchten fertigen – das kann Waldmann. Aber die Branche entwickelt sich weiter, Lampen müssen mehr sein als nur eine Lichtquelle. Wie findet der Mittelständler ein Geschäftsmodell für die digitale Zukunft?

          4 Min.

          Den Moment der Erleuchtung hatte Christoph Waldmann im Frühjahr vor drei Jahren in San Diego. Waldmann besuchte dort die Fachmesse „Light Fair“, um zu sehen, was die Konkurrenz so macht, und war vor allem über einen Aussteller völlig perplex. Am Stand des Sensorherstellers Enlightened kam keiner vorbei, alle sprachen plötzlich über Sensoren. „Das war für mich ein Hallo-wach-Moment“, erzählt Waldmann. Natürlich war Sensorik nichts Neues für den Stehleuchten-Spezialisten Waldmann aus dem Schwarzwald, aber eben auch nichts, womit man Geld verdiente.

          Susanne Preuß
          Wirtschaftskorrespondentin in Hamburg.

          Der eigens als Chief Digital Officer (CDO) angeheuerte Thomas Knoop fand schnell Ansatzpunkte für neue Geschäftsmodelle: einerseits die immens gestiegenen Immobilienpreise, gleichzeitig den Trend zu sogenannten „Non-territorialen Arbeitsplätzen“, also einer neuartigen Aufteilung von Büroflächen nach bestimmten Funktionen, von der großzügigen Kreativfläche bis zur ruhigen Telefonzelle. „Wo bis zu 50 Euro je Quadratmeter bezahlt werden, ist es besonders wichtig, dass die Fläche optimal genutzt wird“, fasst Knoop zusammen. Um das in Erfahrung zu bringen, könnten Stehleuchten als Datensammler genutzt werden.

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