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Nachhaltigere Industrie : „Wir brauchen Quoten für grünen Stahl“

Stahl im Einsatz: ein Blick auf die Großbaustelle Stuttgart 21 Bild: dpa

Stahl ist knapp und teuer, die Produktion soll klimafreundlicher werden. Im Interview erzählt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, wie das gelingen kann.

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          Herr Kerkhoff, Stahl ist so knapp und teuer wie lange nicht mehr. Hat die Stahlindustrie die Wende geschafft?

          Nach dem starken Einbruch in der Corona-Epidemie werden die Lieferketten jetzt wieder hochgefahren, was seine Zeit braucht. Auch Sondereffekte wie der schnelle Aufschwung in China spielen für die angespannte Konjunkturlage eine große Rolle. An den strukturellen internationalen Schwierigkeiten hat sich aber leider nichts geändert, weder an den globalen Überkapazitäten noch an den Verwerfungen im Welthandel. Und man muss sehen, woher die Industrie kommt. Hinter uns liegen drei schwere Jahre mit Produktionsrückgängen von aufsummiert rund zwanzig Prozent. Jetzt hatten wir bis Ende Mai in Deutschland einen Zuwachs von 14 Prozent. Der Stahl ist immer noch nicht wieder auf Vorkrisenniveau.

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