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Nachrichten-App Ken-FM : Geschäftsmodell Gates-Gegner

Ken-FM-Gründer Jebsen auf einer Protestveranstaltung in Berlin Bild: snapshot-photography

Ken-FM ist bekannt für krude Thesen, die sich gegen den Milliardär Bill Gates richten. In der Pandemie wurde die Plattform eine der umsatzstärksten Nachrichten-Apps des Landes.

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          Hast Du Lust, qualitativ hochwertige und anspruchsvolle Produktionen mit uns zu gestalten?“ Gleich fünf Stellen hat das Berliner Medienunternehmen ausgeschrieben: Einen Bildregisseur, einen Aufnahmeleiter, einen Cutter, einen Kameraoperator und einen Tontechniker sucht man. Egal ob weiblich, männlich oder divers, wohnhaft idealerweise im Großraum Berlin.

          Gustav Theile

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Mitten in der Corona-Krise – sinkende Werbeerlöse ziehen die gesamte Branche in Mitleidenschaft, kaum eine Zeitung kommt ohne Kurzarbeit aus – ist das fast 10 Jahre alte Unternehmen auf der Suche nach Mitarbeitern. Man könnte von einem aufstrebenden Online-Medienunternehmen reden, das gegen den Trend wächst. Doch Ken-FM ist nicht einfach ein kleines Medien-Start-up, sondern bekannt dafür, Videos wie „Gates kapert Deutschland“ zu verbreiten. In dessen Begleittext in der Ken-FM-App heißt es: „Der Lockdown der Republik wäre ohne die von Gates finanzierten ,Berater‘ im Hintergrund so nie über die Bühne gegangen und wird erst beendet, wenn Gates sein Go gibt.“

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