https://www.faz.net/-gqe-9zd01

Sanofi-Chef Hudson : Drängeln, klagen, Impfstoff jagen

Paul Hudson, Sanofi-Chef Bild: Reuters

Paul Hudson kämpft für den Corona-Impfstoff. In der EU stößt der Chef des französischen Pharmakonzerns Sanofi dabei aber oft an Grenzen.

          4 Min.

          Retten jetzt ausgerechnet die Briten Europas Souveränität in Gesundheitsfragen? Dass die europäischen Regierungen sich gemeinsam mobilisieren sollen, fordert derzeit kein Topmanager der Pharmabranche lauter als der Engländer Paul Hudson, Vorstandsvorsitzender des französischen Sanofi-Konzerns. Auf der Jagd nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus arbeitet er unter anderem mit dem Konkurrenten GlaxoSmithKline (GSK) aus Großbritannien zusammen. Der 52 Jahre alte Manager will wachrütteln.

          Christian Schubert

          Wirtschaftskorrespondent in Paris.

          Es handele sich um ein Thema höchster hoheitlicher Dringlichkeit: Wer hat den Impfstoff zuerst, wie wird er massenhaft hergestellt und wie verteilt man ihn über die Welt? „Europa muss seine Souveränität im Gesundheitsbereich aufbauen“, forderte Hudson in einem per E-Mail geführten Interview mit der F.A.Z.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          „Das war in höchstem Maß frauenverachtend gegenüber meiner Kollegin und mit den Idealen der Stiftung absolut unvereinbar“: CSU-Staatsministerin Dorothee Bär über den Beitrag in „Tichys Einblick“

          Dorothee Bär über Sexismus : „Bei Tichy hat der verbale Ausfall System“

          Wegen Sexismus im Blatt des Stiftungsvorsitzenden Roland Tichy hat sich CSU-Staatsministerin Dorothee Bär aus der Ludwig-Erhard-Stiftung zurückgezogen. Ein Interview über alltägliche Frauenverachtung – und ihre Erwartungen an die Männer.