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Nachhaltige Geschäftsmodelle : Der Klimawandel zerreißt die Ölindustrie

Die norwegische Ölplattform Statfjord A in der Nordsee. Bild: dpa

Europas Ölriesen investieren zunehmend in Windparks und Batteriehersteller. Dagegen setzt die Konkurrenz aus Amerika noch voll auf fossile Brennstoffe – und fürchtet ganz andere Folgen.

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          Sollte Exxon-Mobil nicht lieber in Windkraftanlagen und Solarparks investieren statt in Ölquellen und Raffinerien? Darren Woods hat dazu eine klare Meinung: Die Öffentlichkeit erwarte von seinem Unternehmen nicht, dass es sich in solchen Geschäftsfeldern engagiere, sagte der Chef des amerikanischen Ölgiganten („Esso“) kürzlich. „Wir sehen nicht, dass wir da viel beizusteuern haben“, findet der Amerikaner.

          Marcus Theurer

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Ganz anders klingt dagegen Ben van Beurden, oberster Manager des britisch-niederländischen Konzerns Shell. „Gewaltige Möglichkeiten“ sieht der Shell-Chef für sein Unternehmen im Geschäft mit Ökostrom. Es könnte zu einer tragenden Säule des Unternehmens werden. Wenn die Pläne aufgehen, so glaubt Shell, könnte der weltgrößte Tankstellenbetreiber auf längere Sicht zum größten Stromversorger der Welt werden, und zwar von klimaschonender Elektrizität aus erneuerbaren Energien – eine Ambition, die noch vor wenigen Jahren absurd geklungen hätte.

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