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Softwarespezialist : Snowflake peilt Börsengang an

CEO Frank Slootman war eigentlich schon im Ruhestand, als ihn das Konzept des Softwareunternehmens Snowflake von einem Comeback überzeugt hat. Bild: Snowflake Inc.

In Unternehmen entstehen immer größere Datenmengen, die aufbewahrt und ausgewertet werden müssen. Genau hierauf baut der Softwarespezialist Snowflake sein Geschäftsmodell auf. Der Börsengang erscheint als nächster logischer Schritt.

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          Eigentlich sah sich Frank Slootman im Ruhestand. Vor drei Jahren hatte der Manager den Vorstandsvorsitz des amerikanischen Softwareanbieters Servicenow niedergelegt und gedacht, damit sei seine Karriere beendet. „Ich bin 80 Tage im Jahr gesegelt und habe schlechtes Golf gespielt,“ sagt er im Gespräch mit der F.A.Z.. Nebenbei betätigte er sich als Investor und hielt einige Aufsichtsratsmandate in diversen Unternehmen.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Der gebürtige Holländer konnte auf eine erfolgreiche Zeit in der amerikanischen Technologiebranche zurückblicken. Unter ihm kam Servicenow an die Börse und wurde zu einem der bekanntesten Vertreter aus einer aufstrebenden Generation von Softwareunternehmen, die auf „Cloud Computing“ spezialisiert sind. Servicenow wird heute von Bill McDermott geführt, dem früheren Vorstandschef des deutschen Konzerns SAP. Slootman hat seine Pläne aber im vergangenen Jahr geändert, als das kalifornische Cloud-Unternehmen Snowflake an ihn herantrat und ihm den Vorstandsvorsitz anbot. „Ich habe mich weichklopfen lassen, weil ich hier so viel Potential gesehen habe“, erklärt er.

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