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Conti-Chef im Interview : „Wir müssen die Kräfte bündeln“

Kooperationen im Blick: Continental-Chef Nikolai Setzer in der Frankfurter Niederlassung. Bild: Lucas Bäuml

Vor wenigen Wochen feierte Continental den 150. Geburtstag. Vorstandschef Nikolai Setzer fordert die Autobranche zu mehr Kooperationen in der Software auf – und kämpft zugleich mit immer neuen Versorgungsengpässen.

          7 Min.

          Herr Setzer, Continental ist vor wenigen Wochen 150 Jahre alt geworden, aber zum Feiern dürfte Ihnen nicht zumute sein. Die Chipkrise bedeutet für die Autobranche enorme Schwierigkeiten. Wie ist aktuell die Lage bei Continental?

          Christian Müßgens
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Die ganze Industrie erlebt, wie fast täglich neue Lieferketten unter Druck geraten. Die Pandemie ist global noch nicht vorbei, es gibt in vielen Regionen nach wie vor einschränkende Maßnahmen. Die Schließung von Fabriken zur Endfertigung von Chips in Malaysia wegen Corona war das jüngste Thema. Jetzt sehen wir, dass sich Knappheit oder Schwankungen von Elektrizität in China auswirken. Was das Jubiläum betrifft: Viele unserer runden Geburtstage sind in Zeiten schwerer Umbrüche gefallen. Continental ist gestärkt daraus hervorgegangen. Das wird auch diesmal so sein.

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