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Neue Strategie nach Fusion : Wie Bertelsmann ARD und ZDF herausfordern will

Die Kandidaten begrüßen sich: Armin Laschet (Mitte, CDU), Annalena Baerbock (links, Bündnis 90/Die Grünen) und Olaf Scholz (SPD) zur besten Sendezeit auf RTL Bild: dpa

Die neue Führung für RTL steht. In Zukunft soll es mehr Nachrichten geben. Das Kanzlerkandidaten-Triell war erst der Auftakt. Auch finanziell geht es dem Bertelsmann-Konzern blendend: Er verkündet ein Rekordergebnis.

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          Das neue Medien-Haus, das Bertelsmann mit der Zusammenlegung der Kölner Fernsehsender-Gruppe RTL und dem Hamburger Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr bauen will, nimmt langsam Gestalt an – und nicht nur das: Es soll auch inhaltlich neue Akzente setzen. „Nachrichtenjournalismus hat dabei für alle Zielgruppen eine große Bedeutung“, sagte Bertelsmann-Vorstandschef Thomas Rabe der F.A.Z. am Dienstag. Mit 1500 Journalisten habe das Medienhaus „ein Potential, das seinesgleichen sucht, wenn es uns gelingt, die Kompetenzen crossmedial von Print über Radio über TV bis zu Video-on-Demand zu nutzen“.

          Carsten Germis
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.

          Auch die Frage, wer auf dem Chefsessel sitzen soll, ist entschieden. Nach Informationen der F.A.Z. gibt es eine Doppelspitze mit Stephan Schäfer, dem Chef von Gruner + Jahr, der seit 2019 auch für Inhalte und Marken von RTL-Deutschland verantwortlich ist, und dem Chefvermarkter von RTL und Chef der AdAlliance von Bertelsmann, Matthias Dang. Offiziell haben Rabe und Bertelsmann die Personalie noch nicht bestätigt. Sie soll aber bereits an diesem Mittwoch bekannt gegeben werden. Der Chef von RTL-Deutschland, Bernd Reichart, verlässt die Kölner Mediengruppe. Der bei den Mitarbeitern beliebte Reichart soll dem Vernehmen nach im Bertelsmann-Konzern neue Aufgaben bekommen.

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