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Auf den Geschmack gekommen: Burger Kind setzt seit drei Jahren auf Angebote ohne Fleisch – und das zur Freude vieler Vegetarier und Veganer. Bild: ddp

Fleischalternativen : Burger King setzt weiter auf Veganer

  • -Aktualisiert am

Produzenten von Fleischalternativen hatten lange Rückenwind. Derzeit ist die Branche jedoch im Abwärtstrend. Burger King setzt seit Juli auf pflanzlichen Ersatz. Und will daran festhalten.

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          Die Hersteller veganer Ersatzprodukte kannten lange Zeit nur eine Richtung: nach oben. Einige von ihnen gingen sogar an die Börse. Die Erfolgsgeschichten setzten sich dort nahtlos fort. Ein Allzeithoch jagte das nächste. Auch die Fast-Food-Kette Burger King setzt seit drei Jahren auf Angebote ohne Fleisch. 2019 brachte sie ihr Flaggschiff, den Whopper, rindfleischfrei auf den Markt. Ein Jahr später folgten vegane „Hähnchen“-Nuggets. Seit Juli gibt es für beinahe das komplette Sortiment pflanzliche Alternativen.

          Aktuell muss die Branche jedoch Federn lassen. Die Börsenkurse von Oatly, Beyond Meat und Veganz sind auf Talfahrt. Burger King bleibt trotzdem bei seiner Entscheidung, langfristig in fleischfreie Alternativen zu investieren. Burger King bezeichnet sie als „Plant-Based“, also auf Pflanzen basierend. Klaus Schmäing, Deutschlandchef fürs Marketing des Burger-Giganten, kann kein Ende der fleischfreien Zeit erkennen. „Ich betrachte es nicht als Trend, denn Plant-Based ist mittlerweile in der Mitte angekommen.“

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