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Innovative Technik : Wie Batterien aus dem Drucker die Welt verändern sollen

Blick in die Halle zur Herstellung von Elektroden im Druckverfahren von Blackstone Technology in Döbeln. Bild: Robert Gommlich

Die Schweizer Firma Blackstone will in Sachsen Batteriezellen für Autos, Trucks und Schiffe herstellen – im 3-D-Druckverfahren. Damit wollen sie die Welt des Ladens revolutionieren. Viele europäische Autobauer sind interessiert.

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          Bescheiden sind sie nicht, die Chefs der Schweizer Blackstone Technology, als sie am Dienstag via Online-Pressekonferenz eine „Weltneuheit“ verkünden: Batterien aus dem 3D-Drucker, ein „Gamechanger“ und ein Verfahren, das die Batterieproduktion „revolutionieren“ werde. Zu sehen ist jedoch herzlich wenig, weil der mit 45 Minuten angekündigte Produktionsrundgang mit der Kamera nur 15 Minuten ausfällt und an einem Tisch endet, auf dem die ersten in Deutschland im 3-D-Verfahren gedruckten Batteriezellen liegen sollen.

          Stefan Locke
          Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.

          Es handele sich um 300 Millimeter lange, sogenannte LFP-, also Lithium-Eisen-Phosphat-Zellen, sagt Holger Gritzka, Geschäftsführer der Blackstone Technology AG im sächsischen Döbeln. Die Zellen seien beliebig variierbar und ließen sich an verschiedene Platz-Anforderungen anpassen.

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