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Wettbewerbsrecht : Gericht bestätigt Skype-Übernahme durch Microsoft

  • Aktualisiert am

Skype macht Telekommunikations-Konzernen Konkurrenz. Bild: dpa

Der amerikanische Telekommunikations-Konzern Cisco klagte gegen die Übernahme des Internetdienstes Skype durch Microsoft. Ein EU-Gericht hat nun Microsoft Recht gegeben.

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          Die milliardenschwere Übernahme des Internetdienstes Skype durch Microsoft ist mit EU-Wettbewerbsrecht vereinbar. Zu diesem Schluss kam das zweithöchste EU-Gericht an diesem Mittwoch und wies damit eine Klage des weltgrößten Netzwerkanbieters Cisco ab.

          Der Konzern hatte argumentiert, dass Microsoft mit dem 8,5 Milliarden Dollar schweren Kauf im Jahr 2011 eine marktbeherrschende Stellung im Bereich der Telefon- und Videokommunikation via Internet erlange. Die EU-Kommission habe versäumt, dem Konzern Zugeständnisse abzutrotzen, argumentiert Cisco.

          Dem EU-Gericht zufolge hat Cisco aber nicht nachweisen können, dass der Wettbewerb im Bereich der Videokommunikation durch den Kauf beeinträchtigt wird. Telefonieren über das Internet sei ein junger und wachsender Sektor, in dem ein hoher Marktanteil schnell wieder verloren gehen könne.

          Immer mehr Internetnutzer steigen auf die kostenlosen Angebote im Netz um und schmälern damit die Gewinne klassischer Telekommunikationskonzerne. Cisco hatte zusammen mit dem italienischen Skype-Rivalen Messagenet geklagt. Beide können die Übernahme jetzt noch vor dem Europäischen Gerichtshof anfechten.

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