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Gelder für Unternehmen : Das Risiko der Corona-Beihilfen

  • -Aktualisiert am

In der Corona-Krise sind viele Unternehmen auf Hilfe vom Staat angewiesen. Bild: dpa

Mit den Beihilfen für Unternehmen kam auch die Erleichterung bei vielen deutschen Geschäftsführern. Doch die Zahlungen sind an strenge Auflagen gebunden – vieles kann dabei schiefgehen. Ein Gastbeitrag.

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          Vielen Unternehmen ist infolge der Corona-Pandemie und des Lockdowns von heute auf morgen der gesamte Umsatz weggebrochen, während die Kosten weiterliefen. Es musste schnell gehandelt werden. Da kann es passieren, dass fehlerhafte Beihilfeanträge für Sofortbeihilfen oder etwa den Wirtschaftsstabilisierungsfonds eingereicht werden.

          Neben einer Rückzahlungsforderung drohen großen wie kleinen Unternehmen, die unzutreffende Angaben gemacht haben, auch Strafverfahren. In mehreren Bundesländern wurden bereits Sonderprüfgruppen eingesetzt. Falsche Angaben können einen Subventionsbetrug nach § 264 StGB darstellen und mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft werden. Bei „Leichtfertigkeit“ beträgt die Höchststrafe drei Jahre.

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