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Bayer-Chef im Porträt : Der Buhmann von Bayer

Werner Baumann ist der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG. Bild: EPA

Werner Baumann hat sein ganzes Berufsleben in dem Chemie- und Pharmakonzern verbracht. Seit dem Kauf von Monsanto steht der Vorstandsvorsitzende gewaltig unter Druck.

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          Nach der Hauptversammlung im vergangenen Jahr, als Werner Baumann als erstem amtierenden Dax-Vorstandschef von den Aktionären die Entlastung verweigert worden war, soll es diese Tage gegeben haben, an denen sich der Bayer-Vorstandsvorsitzende direkt nach dem Aufstehen am liebsten wieder hingelegt hätte. So ermüdend waren die Schlagzeilen zu seiner Person und der Zukunft von Bayer; hinzu kamen immer neue Hiobsbotschaften zu den Gerichtsprozessen rund um das Pestizid Glyphosat.

          Jonas Jansen

          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Inzwischen hat sich die Aufregung etwas gelegt, was auch daran liegt, dass schon seit einiger Zeit keine Glyphosat-Prozesse mehr in den Vereinigten Staaten begonnen haben. Bayer ringt hart mit den Klägeranwälten um einen Vergleich, Analysten rechnen mit einer Summe zwischen 10 und 12 Milliarden Dollar. „Finanziell angemessen“ muss er sein, hat Baumann in einer Telefonkonferenz gesagt. Und der Vergleich müsse für den Pharma- und Agrarchemiekonzern das Risiko ausräumen, in Zukunft wieder mit Glyphosat-Klagen konfrontiert zu werden.

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