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Arbeitswelt in Corona-Krise : Bin ich fürs Homeoffice geeignet?

Die junge Frau scheint gut zurechtzukommen im Home Office. Bild: Patrick Slesiona

Das Arbeiten von zu Hause aus erlebt einen Schub. Forscher erwarten, dass dieser Trend nach Corona anhält. Doch nicht jeder hat die richtigen Fähigkeiten fürs Homeoffice.

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          Ein Virus wird mit Hilfe von Mobilfunkdaten bekämpft. Eine App soll bald dabei helfen, Infektionsketten nachzuverfolgen, damit sich weniger Menschen anstecken. Aber auch abseits der Virusbekämpfung sorgt die Corona-Krise für Innovationen: Aktionärs-Hauptversammlungen dürfen plötzlich online stattfinden. Etliche Unternehmen haben all ihre Meetings durch Skype- und Telefonkonferenzen ersetzt, ganze Belegschaften arbeiten im Homeoffice. Vieles, was vor der Corona-Krise noch unmöglich schien, ist von heute auf morgen Wirklichkeit geworden.

          Aber wird sich unsere Arbeitswelt durch die Corona-Krise auch langfristig verändern – oder geht es danach weiter wie bisher, „business as usual“ also? Philipp Grunau, Arbeitsmarktforscher am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg, erwartet, dass viele Möglichkeiten, die jetzt für Arbeitnehmer geschaffen werden, bleiben: „Die Kapazitäten für das Arbeiten von zu Hause, die jetzt schnell geschaffen oder ausgebaut wurden, dürften zwar zum Teil wieder zurückgefahren werden“, sagt er.

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