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Vorteile und Risiken : Soll ich Whistleblower werden?

Der Inbegriff eines Whistleblowers: Edward Snowden. Möchte man in seine Fußstapfen treten, sollte man einiges beachten. Bild: REUTERS

Die Kollegen schieben krumme Dinger, der Chef ist nicht ganz ehrlich bei der Abrechnung: Soll ich das öffentlich machen? An wen kann ich mich wenden? Wer Hinweisgeber werden will, muss vorsichtig sein – und an die eigene Gesundheit denken.

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          Die tiefen Einblicke in den Maschinenraum von Facebook, die die Whistleblowerin Francis Haugen der Welt ermöglichte, werfen auch in Deutschland das Schlaglicht auf Hinweisgeber. Ihre Bedeutung wird in naher Zukunft für Unternehmen und die öffentliche Hand stark zunehmen. Seit zwei Jahren ist eine EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern in Kraft. Bis zum 17. Dezember 2021 hat Deutschland noch Zeit, diese Regeln in ein nationales Gesetz umzusetzen. Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern sind dann verpflichtet, interne Meldekanäle und wahlweise auch externe Möglichkeiten für Hinweisgeber einzurichten. Bis zum Jahr 2023 haben kleinere und mittelgroße Unternehmen dafür noch Zeit.

          Marcus Jung
          Redakteur in der Wirtschaft.

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