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Sparbemühungen : Deutsche Bank trimmt sich für Fusionen

Die Deutsche Bank will jede fünfte Filiale schließen. Bild: Matthias Lüdecke

Die Deutsche Bank will jede fünfte deutsche Filiale schließen, um zu sparen. In der Branche wird jetzt immer lauter über Zusammenschlüsse diskutiert. Offen ist, wie die Aufseher das Vorhaben sehen.

          3 Min.

          Die Kunden der Deutschen Bank bekommen deren Sparbemühungen stärker zu spüren. Jede fünfte ihrer gut 500 Filialen will die Bank schließen, und das „so rasch wie möglich“, wie der Leiter des Privatkundengeschäfts, Philipp Gossow, am Dienstag auf einer Konferenz sagte. Wertpapierberatung will sie künftig auch auf Termin in einfachen Büroräumen anbieten, statt dafür die gesamte Infrastruktur einer Filiale vorhalten zu müssen. Und auch die Telefon- und Videoberatung soll weiter ausgebaut werden, so dass der Bankberater und sein Kunde künftig auch von Homeoffice zu Homeoffice besser kommunizieren können.

          Tim Kanning
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Durch zusätzliche Investitionen in die Technologie sollen sich dabei bald auch Finanzprodukte abschließen lassen. Gossow begründete die Vorhaben unter anderem mit den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie: „Die Anforderungen an die Beratung und das Filialgeschäft haben sich durch Corona weiter verändert. Selbst Kunden, die früher nicht viel anfangen konnten mit Online-Banking, erledigen mittlerweile viele einfache Bankgeschäfte am Computer oder iPad von zu Hause aus.“

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