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Thalia und Mayersche : Weg zur Großfusion im Buchhandel frei

  • Aktualisiert am

Thalia-Filiale in Berlin Bild: dpa

Nach dem Bundeskartellamt hat auch die österreichische Fusionskontrolle dem Zusammenschluss von Thalia und Mayerscher Buchhandlung zugestimmt.

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          Der Weg zur Fusion von Mayerscher Buchhandlung und Thalia ist endgültig frei. Nach dem Bundeskartellamt habe nun auch die österreichische Fusionskontrollbehörde dem Zusammenschluss zugestimmt, teilten die beiden Häuser am Montag in Aachen und Hagen mit. Es entstehe Europas bedeutendstes familiengeführtes Buchhandelsunternehmen mit rund 330 Buchhandlungen in Deutschland und Österreich.

          Mayersche und Thalia hatten im Januar ihre Fusionspläne bekanntgegeben. In Konkurrenz zu Amazon und im Blick auf „veränderte Rahmenbedingungen“ im Buchhandel seien Kooperationen für wirtschaftlichen Erfolg unverzichtbar, hieß es. Beide Marken blieben erhalten, genauso das Mayersche Stammhaus in Aachen. Stellenabbau sei nicht geplant.

          Der gemeinsame Gesellschafterkreis soll aus den bisherigen Eigentümerfamilien bestehen. Mehrheitsgesellschafter bei Thalia ist die Freiburger Verlegerfamilie Herder. Der zukünftige geschäftsführende Gesellschafter bei Thalia, Hartmut Falter, versicherte, man wolle „die Stärken beider Unternehmen zum Nutzen der Kunden zusammenführen“.

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