https://www.faz.net/-gqe-9y99e

Karriere von Christian Kern : Vom Altkanzler zum Start-up-Begleiter

Österreichs Altkanzler Christian Kern Bild: Bloomberg

Einst war Christian Kern österreichischer Bundeskanzler, heute ist er wieder als Geschäftsmann tätig. Zusammen mit seiner Frau und einem Partner führt er ein Beratungsunternehmen – und tut seiner Work-Life-Balance etwas Gutes.

          4 Min.

          Christian Kern macht den Eindruck, als habe er den jähen Sturz aus den Höhen politischer und wirtschaftlicher Macht gut überstanden. Binnen zehn Jahren hatte das Leben des Kommunikationswissenschaftlers und Wirtschaftsjournalisten eine unerwartet steile Karriere durchlaufen: 2007 Vorstand des größten österreichischen Stromunternehmens Verbund, 2010 Sprecher des Vorstands der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), dann 2016 Parteichef der österreichischen Sozialdemokraten und Bundeskanzler einer rot-schwarzen Regierung, die jedoch nur ein Jahr hielt.

          Andreas Mihm

          Wirtschaftskorrespondent in Wien.

          Der Wahlniederlage folgte im Herbst darauf der Rückzug aus der Politik und der Wiedereinstieg ins Geschäftsleben – als dritter Teilhaber der von seiner Frau Eveline Steinberger-Kern und einem früheren Verbund-Manager Ende 2014 gegründeten Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft „Blue Minds Company“.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            im F.A.Z. Digitalpaket

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Trumps Gegner : Obama ist wieder da

          Viele vermissen einen Staatsmann wie Barack Obama. Im Zuge der Unruhen gilt das umso mehr. Der frühere Präsident steht für ein anderes Amerika und teilt gegen seinen Nachfolger Donald Trump aus. Kann das gutgehen?
          Wohin soll das Geld gehen? Jakob Blasel sagt: in die Zukunft. Zum Beispiel in die Windkraft.

          Fridays for Future : Verspielt nicht unseren Wohlstand!

          Die Corona-Krise trifft die Wirtschaft hart. Deutschland wird Unternehmen retten müssen. Fridays-for-Future-Aktivist Jakob Blasel sagt: Da hat die junge Generation ein Wörtchen mitzureden. Sie zahle ja auch die Zeche. Ein Gastbeitrag.
          Proteste in Mailand Ende Mai

          Corona in der Lombardei : Alles, nur kein Massengrab

          Nirgendwo in Italien starben so viele an Corona wie in der Lombardei. Längst wird debattiert, wer dafür die Verantwortung trägt - der Regionalpräsident steht längst unter Polizeischutz.