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Wettbewerb im Mobilfunk : Die komplizierte Welt der Handytarife

Zwei junge Frauen schauen auf ihre Handys. Bild: mauritius Images

Die Kunden der Mobilfunkanbieter verlangen flexible Bedingungen, was die Laufzeit und die Leistung ihres Handyvertrages betrifft. Die Konkurrenz in der Branche wächst.

          3 Min.

          Dieses Geschäftsmodell schien wie für die Ewigkeit gemacht: Handykunden binden sich für mindestens 24 Monate an einen Mobilfunkanbieter; im Gegenzug erhalten sie ein kräftig subventioniertes Smartphone. Viele Jahre lang funktionierte das glänzend. Heute scheint die Lust auf lange Bindungen mehr und mehr zu schwinden. Am deutlichsten ist dieser Trend im Bereich der Internet-Streamingdienste zu beobachten. Ob Netflix, Amazon Prime Video oder Disney Plus: Sehr kurzfristig können die Nutzer hier kündigen – und die Anbieter müssen jeden Monat bangen, dass ihnen die Kundschaft weiter die Stange hält.

          Thiemo Heeg

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Schnell rein, schnell raus: Diese Vertragsvariante setzt sich auch im Mobilfunkgeschäft mehr und mehr durch. Anbieter wie das Telekommunikationsunternehmen Freenet mit Marken wie Mobilcom-Debitel und Klarmobil betrachten das trotzdem nicht als Belastung. Im Gegenteil: „Mobilfunkangebote unterscheiden sich heute nur noch minimal. Wir sehen darin die Chance, unsere Kundenbeziehung weiterzuentwickeln. Dafür brechen wir starre Vertragsmodelle auf“, sagt Kundenvorstand Antonius Fromme im Gespräch mit der F.A.Z.

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