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Bob Iger : Geplatzte Träume des Disney-Chefs

  • -Aktualisiert am

Bob Iger Bild: Graham Whitby Boot/Allstar Pictu

Bob Iger meint, Disney und Apple wären heute vereint, wenn Steve Jobs noch leben würde. Die einst geplante Übernahme von Twitter hat er zudem selbst in letzter Minute abgeblasen.

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          Bob Igers Amtszeit als Vorstandsvorsitzender des amerikanischen Unterhaltungskonzerns Walt Disney war von einer Reihe milliardenschwerer Akquisitionen geprägt. Es begann 2006, wenige Monate nach seinem Aufstieg auf den Chefposten, als er den Kauf des Zeichentrickstudios Pixar verkündete. Seither folgten der Comic- und Filmproduzent Marvel, das „Star Wars“-Studio Lucasfilm sowie jüngst Teile des Wettbewerbers 21st Century Fox. Seine bislang teuerste Übernahme.

          In seiner Biographie „The Ride of a Lifetime“, die in dieser Woche in Amerika erschienen ist, spricht Iger nun aber auch über einige Transaktionen, die faszinierend gewesen wären, zu denen es aber nie gekommen ist. Er schreibt, nach seiner Auffassung hätten Disney und der Elektronikkonzern Apple fusioniert oder dies zumindest ernsthaft diskutiert, wenn dessen 2011 gestorbener Mitgründer Steve Jobs noch am Leben wäre. Und er verrät, Disney habe ernsthaft erwogen, den Kurznachrichtendienst Twitter zu kaufen. Iger habe aber „kalte Füße“ bekommen und dem Twitter-Chef Jack Dorsey zu dessen Verblüffung in letzter Minute gesagt, er wolle das Geschäft platzen lassen.

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