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Hersteller in Not : Bittere Tage für Airbus

  • -Aktualisiert am

Im Sinkflug: Airbus A380 im Landeanflug Bild: Reuters

Die Lufthansa wird vom Staat gerettet. Was aber geschieht mit den Flugzeugherstellern, wenn keiner neue Flieger kauft?

          5 Min.

          Manager sind darin geübt, die Welt in den schönsten Farben zu malen, ihr eigenes Unternehmen vorneweg. „Alles toll, alles prima“, das ist gewöhnlich ihre Rede, gewürzt allenfalls mit „Herausforderungen“: Problemchen, an denen sie ihre Meisterschaft beweisen können.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wie anders klingen die Töne der Konzernlenker in diesen Tagen. Horror folgt auf Horror. Düsternis ist Pflicht. Wenn nicht gleich der Weltuntergang beschworen wird, so geht es immerhin um die Existenz ihrer Firma, jedenfalls in den Branchen, die von Corona getroffen sind. Die Luftfahrtindustrie steht dabei ziemlich weit oben. „Wir haben kein Geld mehr“, flehte etwa das sonst so stolze Lufthansa-Management am Donnerstag, damit die Aktionäre erlauben, in der Not in die Arme der Politik zu flüchten.

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