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Verkaufsverbot für Böller : Ohne Schall und Rauch

Schattenseite eines grellen Gewerbes: Die Vermüllung ist nicht das einzige Argument, das Gegner von Feuerwerken anführen. Bild: Imago

Das Verkaufsverbot für Böller und Raketen an Silvester spaltet: Die einen freuen sich über weniger Lärm und Feinstaub, andere sehen ein Kulturgut in Gefahr. Unternehmen fürchten um ihre Existenz – über eine kleine, aber lautstarke Branche.

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          Er müsse seine Emotionen erst mal sacken lassen, antwortet Andreas Voigt. Dann wolle er sich melden. Sachlich und ruhig, das gehe gerade noch nicht, schreibt der Unternehmer in einer E-Mail, es ist Donnerstag am späten Nachmittag. Nach und nach trudeln weitere Nachrichten ein, die besagen, die neuesten Entwicklungen „erst mal verdauen“ zu müssen. Vor einer Stunde haben Bund und Länder verkündet, was für Voigts Branche einem großen Knall gleicht: Der Verkauf von Feuerwerk und Böllern zu Silvester ist in diesem Jahr wieder verboten.

          Stefanie Diemand
          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Auf belebten Plätzen gilt dann wieder ein generelles Feuerwerksverbot, ein Versammlungsverbot kommt womöglich hinzu. Zwar entscheiden die Kommunen über die näheren Details dieser Beschränkung, aber Städte wie Berlin haben längst Böllerverbotszonen an Orten wie dem Alexanderplatz verkündet. Mit den Regelungen sollen die Krankenhäuser in der Corona-Pandemie entlastet werden. Für betroffene Unternehmen ist immerhin eine Kompensation im Rahmen der geplanten Wirtschaftshilfen vorgesehen.

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