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Roboter und VR-Brillen : Was bringt eine digitale Wohnungsbesichtigung?

  • -Aktualisiert am

Ein Besichtungsroboter ermöglicht bequeme Wohnungstouren, aber birgt auch Gefahren. Bild: Lucas Bäuml

Immobilienmakler testen Roboter und VR-Brillen für digitale Wohnungsbesichtigungen. Das spart Zeit, Geld und Sprit. Kritiker aber weisen darauf hin: „Man hört und riecht nichts.“

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          Der Flur ist etwas schmal, das Bad um die Ecke auch. Die Fensterfront im Wohnzimmer ist dafür umso größer. Eine Küchenzeile gibt es nicht, aber es handelt sich ja auch um einen Erstbezug. Und, das muss man der 90-Quadratmeter-Luxuswohnung im 38. Stock des Frankfurter Grand Tower lassen, den Blick vom zimmerübergreifenden Balkon auf die Stadt hat man nun wirklich nicht jeden Tag.

          Kim Maurus
          Volontärin.

          Geht es nach Von Poll Immobilien, müssen Interessenten dieser Wohnung nicht mal vom heimischen Sofa aufstehen, um all das sehen zu können. Wie auch andere Immobilienmakler testet das Unternehmen seit Anfang des Jahres den Besichtigungsroboter SAM. Die Kamera auf Rädern erinnert an eine kleine Ausgabe der Segway genannten, elektrischen Stehroller; sie misst etwa eineinhalb Meter in der Höhe. Der Roboter ist nach Angaben des Maklers mitsamt seiner Ladestation in jeder Wohnung einsetzbar. Es braucht nur eine WLAN-Verbindung, dann kann der Kunde den Roboter mit den Pfeiltasten seines Laptops von überall auf der Welt durch die gefragte Wohnung steuern.

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