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Vorwerk : Flop mit dem Teekocher

Nachdem der Tee im Temial vorbildlich zubereitet wurde, lässt er sich in die mitgelieferte Kanne abfüllen. Bild: Hersteller

Vorwerk will mit einem sündhaft teuren Teegerät den Erfolg des Thermomix wiederholen. Das geht gehörig schief. Die Auslieferung ist gestoppt.

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          Im Mai hat der Familienkonzern Vorwerk eine Weltneuheit präsentiert: einen smarten Teekocher für satte 600 Euro. „Temial“ heißt das angebliche Wunderding. Zwei Mitarbeiter hatten die Luxus-Teemaschine eigenständig entwickelt, als eine Art Start-up in traditioneller Umgebung.

          Bettina Weiguny

          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          135 Jahre ist das Wuppertaler Unternehmen Vorwerk alt, Älteren ist es bekannt für einen Staubsauger namens Kobold, bis heute ist es gut darin, seine Geräte im Direktvertrieb an die Hausfrau beziehungsweise den Hausmann zu bringen. Zunächst klingelte der Kobold-Vertreter an der Haustür zum Probesaugen, seit ein paar Jahren führen Thermomix-Beraterinnen die Kochmaschine bei gemeinsamen Probeessen vor. Der Thermomix wurde so zum großen Renner.

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