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Fleischalternativen : Vegan verdienen

Fleisch oder kein Fleisch? Der „Impossible Burger“ ist rein pflanzlich. Bild: AFP

Konzerne wie Nestlé oder McDonald’s entdecken den Veganer in sich. Das ist wenig verwunderlich – und am Ende profitiert auch der Kunde.

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          Veganer, waren das nicht die jungen Weltverbesserer mit runden Hornbrillen und dicken Wollpullover? Das ist längst vorbei. Wer durch die Regale der Discounter und Supermärkte wandert, wird schnell bemerken, das vegetarische und vegane Produkte in allen Schichten der Bevölkerung angekommen sind. Zumindest wenn man nach den Produktpaletten der großen Unternehmen geht.

          Zwar ernähren sich in Deutschland bisher nur rund eine Million Menschen ausschließlich vegan, doch immer mehr Menschen möchten ab und an auf Fleisch verzichten oder vegan kochen. Kein Wunder, dass plötzlich auch Konzerne wie Nestlé oder McDonald’s den Veganer in sich entdecken. Und sie bringen immer mehr scheinbar gesunde Lebensmittelalternativen auf den Markt. Waren das nicht eigentlich mal die Bösen gewesen?

          Natürlich bieten die Unternehmen alternative Lebensmittel nicht zufällig an. Auch wenn Veganismus als umwelt- und klimafreundlich gilt, werden sich die Unternehmen hauptsächlich für den rasant wachsenden Markt interessieren. Richtig so! Denn dadurch profitieren am Ende sowohl der Kunde als auch der Unternehmer. Der Konsument hat mehr Auswahl beim Einkauf. Und die Unternehmen? Sie merken, dass sich auch mit den alternativen Produkten Geld verdienen lässt.

          Stefanie Diemand

          Redakteurin in der Wirtschaft.

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